Nach zwei Pokalniederlagen startet der FC Viktoria Urberach am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Türk Gücü Friedberg in die neue Saison der Verbandsliga Süd. Die Generalprobe des Hessenliga-Absteigers ging am Dienstag daneben.

Klare Pokal-Niederlage gegen Alzenau

Nach der 0:2-Niederlage in der Vorwoche bei der TS Ober-Roden in der ersten Runde des Kreispokals schied die Viktoria auch im Hessenpokal in Runde eins aus. Gegen den Hessenligisten FC Bayern Alzenau verlor die Viktoria am Dienstag mit 0:7 (0:2). Die Niederlage kam gegen die favorisierten Gäste nicht unerwartet, die Viktoria-Verantwortlichen ärgerten sich allerdings über die Deutlichkeit. Vier der sieben Alzenauer Tore fielen in den letzten zwölf Minuten.

Viktoria will raus aus Niederlagen-Strudel

In der neuen Saison wollen die Urberacher die vergangene Runde vergessen machen. Die letzte Saison war schwierig für die Viktoria. Nach der Verbandsliga-Meisterschaft wurden die Urberacher als Aufsteiger abgeschlagener Tabellenletzter der Hessenliga. Erfolgserlebnisse sammelte die Mannschaft vornehmlich beim Gewinn des Kreispokals. „Das wichtigste für uns ist, dass wir diesen Niederlagen-Strudel aus der Vorsaison aus den Köpfen kriegen“, sagt Trainer Jochen Dewitz.  Vor allem zu Saisonbeginn wären Erfolgserlebnisse von Vorteil, so Dewitz: „Damit wir schnell Abstand gewinnen zu den hinteren Plätzen.“ Es gab bei der Viktoria zahlreiche Wechsel. Da galt es in der Vorbereitung die neuen Spieler zu integrieren. „Die Jungs haben sehr gut mitgezogen“, so Jochen Dewitz. Abwechslung vom Trainings- und Testspielalltag boten unter anderem Fußballgolf und ein gemeinsamer Weinfestbesuch, um den Teamgedanken zu stärken. Mit Tim Kalzu hat die Viktoria den Torjäger der Kreisoberliga Offenbach von der SG Egelsbach verpflichtet. Außerdem läuft auch der 38-jährige Ex-Profi Youssef Mokhtari (u. a. 20 Bundesligaspiele) für die Viktoria auf. Mokhtari arbeitet in der neuen Saison als C-Junioren-Trainer und Jugendkoordinator.

"Liga wesentlich attraktiver"

Besonders freut man sich bei der Viktoria auf die Rödermarky-Derbys. „Aus Vereinssicht gesehen ist die Liga für uns wesentlich attraktiver“, sagt Viktoria-Trainer Jochen Dewitz. Rödermark-Derby Nummer eins steht übrigens am dritten Spieltag am 20. August an. Dann empfängt die Viktoria die Germania. Am Sonntag (15 Uhr) wartet allerdings zunächst das schwere Heimspiel gegen Titelkandidat Türk Gücü Friedberg.

Statistik

Viktoria Urberach: Weinreich - Schneider, Serra (66. Yildirim), Czerwinski (46. Kresovic), Benhima, Scheel, Gencili, Pyeonghwa (46. Toprak), Niegisch, Kalzu, Porporis

Tore: 0:1 Niesigk (2.), 0:2 Krause (26.), 0:3 Niesigk (61.), 0:4 Özer (78.), 0:5 Demir (85.), 0:6 Kalata (86.), 0:7 Özer (88.)