Bei der 41. Auflage des Rödermark-Turniers, die vom 14. bis 23. Juli bei Germania Ober-Roden stattfindet, gibt es Veränderungen im Teilnehmerfeld. Die Turngemeinde Ober-Roden und der KSV Urberach sind in diesem Jahr nicht dabei, dafür wird die TSG Messel an der Traditionsveranstaltung teilnehmen.

Änderungen nach vier Jahrzehnten

1977, im Jahr des Zusammenschlusses von Ober-Roden und Urberach zur Großgemeinde, war das Rödermark-Turnier erstmals ausgetragen worden. Der heutige Germania-Ehrengeschäftsführer Wolfgang Hitzel hatte die Idee zu den inoffiziellen Fußball-Stadtmeisterschaften. Das wenige Jahre zuvor erstmals ausgetragene Mainpokalturnier im Offenbacher Ostkreis, das heute noch besteht, war einer der Impulsgeber. Die Germania richtete 1977 die Premiere aus, danach wurde das Turnier abwechselnd von den fünf Rödermärker Fußballvereinen Germania Ober-Roden, KSV Urberach, TG Ober-Roden, TS Ober-Roden und Viktoria Urberach ausgetragen. Am Teilnehmerfeld änderte sich fast vier Jahrzehnte nichts, die Vereine ermittelten nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ den Turniersieger. Während in früheren Jahren die teilnehmenden Mannschaften entweder in derselben Klasse spielten, oder eine, maximal zwei Ligen voneinander getrennt waren, ist das Leistungsgefälle mittlerweile deutlich größer. In der jüngeren Vergangenheit gab es beim Rödermark-Turnier teilweise zweistellige Ergebnisse.

TG verzichtet, KSV zieht nach

Im Vorfeld der 41. Auflage gab zunächst die Turngemeinde bekannt, dass sie bei der 2017er Auflage nicht dabei ist. Die TG ist kürzlich in die C-Liga abgestiegen, zum Verbandsligatrio Viktoria, TS und Germania beträgt der Abstand fünf Ligen. In der Folge erklärte auch der KSV, der in der A-Liga knapp den Klassenerhalt geschafft hat und im kommenden Jahr eigentlich turnußmäßig mit der Austragung des Turnieres an der Reihe gewesen wäre, seinen Verzicht.

Zukunft offen

Gastgeber Germania, der mit 21 Siegen vor der Viktoria (8), dem KSV (6) und der TS (5) Rekordgewinner ist, konnte Gruppenligist TSG Messel zur Teilnahme gewinnen. Mit der Germania, der Viktoria und der Turnerschaft, die die vergangenen vier Auflagen des Rödermark-Turniers gewann, spielt Messel vom 14. bis 23. Juli den Turniersieger aus. Es wird weiterhin nach dem Modus „Jeder gegen jeden“ über die volle Distanz gespielt, da nur vier statt fünf Mannschaften teilnehmen, gibt es allerdings statt zehn nur noch sechs Spiele. Turniere für Alte Herren- und Jugendmannschaften, die in den vergangenen Jahren parallel zum Turnier der ersten Mannschaften stattgefunden hatten, finden in disem Jahr nicht statt.  Wie es in den kommenden Jahren mit dem Rödermark-Turnier weiter geht, ist offen.

Spielplan Rödermark-Turnier:

Freitag, 14. Juli, 19 Uhr: Germania Ober-Roden – TSG Messel

Sonntag, 16. Juli, 19 Uhr: TS Ober-Roden – Viktoria Urberach

Dienstag, 18. Juli, 19 Uhr: TSG Messel – Viktoria Urberach

Donnerstag, 20. Juli, 19 Uhr: TS Ober-Roden – TSG Messel

Freitag, 21. Juli, 19 Uhr: Germania Ober-Roden – Viktoria Urberach

Sonntag, 23. Juli, 15 Uhr: Germania Ober-Roden – TS Ober-Roden