Fast ein kompletter Spieltag sollte am Sonntag in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald nachgeholt werden. Unter anderem fielen die Partien zwischen Germania Ober-Roden II und der SG Sandbach sowie zwischen dem TV Fränkisch-Crumbach und Viktoria Klein-Zimmern allerdings erneut aus.

Klassenerhalt wird für Germania nicht einfach

Die zweite Mannschaft der Germania steht knapp vor den Abstiegsplätzen. „Unser Ziel für die Restsaison ist ganz klar der Klassenerhalt, das wird nicht einfach“, sagt Trainer Johannes Peters. Bereits im Sommer war der Kader der zweiten Mannschaft der Germania aufgrund einiger Abgänge im Vergleich zur Vorsaison kleiner geworden. Aufgrund von Abgängen in der Winterpause bei der ersten Mannschaft wurden mit Fabian Geyer, Matthias Singh und Daniel Gruber drei Spieler in den Verbandsliga-Kader hoch gezogen. Johannes Peters hofft, dass von dem Trio der ein oder andere zumindest teilweise auch noch für die zweite Mannschaft auflaufen kann. „Außerdem versuchen wir das durch Spieler aus der A-Jugend und der dritten Mannschaft aufzufangen“, so Peters.

Klein-Zimmern will noch einstellig werden

Der Tabellenzehnte Viktoria Klein-Zimmern sollte beim Drittletzten TV Fränkisch-Crumbach, der übrigens punktgleich mit Germania Ober-Roden II ist, antreten. Mit der Vorbereitung war Klein-Zimmerns Trainer Timo Rödler nicht sonderlich zufrieden. Die Testspielergebnisse waren durchwachsen, die Trainingsbedingungen schwierig. Es konnte lediglich auf dem kleinen Nebenplatz trainiert werden. Tim Bauer wechselte zum FSV Groß-Zimmern, Jonas Cronauer steht aus beruflichen Gründen wohl nicht mehr zur Verfügung. Dafür ist Björn Stroh nach einer langen Verletzungspause wegen einer Entzündung der Achillessehne wieder einsatzfähig. Erst einmal wollen die Klein-Zimmerner den Klassenerhalt so schnell wie möglich perfekt machen. In der Abschlusstabelle soll ein einstelliger Tabellenplatz zu Buche stehen, so Timo Rödler, der am Saisonende als Trainer zum SC Hassia Dieburg wechselt. 

Timo Rödler verlässt Klein-Zimmern nach sechs Trainerjahren

Wie Torsten Schnitzer, der nach Saisonende zum FV Biblis wechselt, wird Rödler bei den Dieburger gemeinsam mit Abteilungsleiter Christian  Enders ein Trainerduo bilden. Rödler kehrt damit im Sommer zu seinem Heimatverein zurück, für den er viele Jahre als Spieler aktiv war. Wobei der 38-Jährige, der nur wenige Meter neben dem Sportplatz wohnt, nie ganz weg war. Parallel zu seiner Tätigkeit in Klein-Zimmern trainierte er Jugendmannschaften der Dieburger und ist auch bei den Alten Herren der Hassia aktiv. „Es hat schon in der Vergangenheit immer wieder lose Gespräche gegeben“, meint Rödler mit Blick auf das Traineramt der Dieburger. Bei der Anfrage habe er diesmal nicht allzu lange überlegen müssen. Auf die Zusammenarbeit mit Christian Enders, der das Traineramt gemeinsam mit Torsten Schnitzer im vergangenen Herbst nach dem Rücktritt von Wolfgang Kern übernommen hatte, freut sich Rödler: „Den kenne ich auch schon, seit ich auf der Welt bin“, meint Rödler schmunzelnd. Gemeinsam ist man auch in einer Fastnachtsgruppe aktiv, ab Sommer bilden Rödler und Enders nun auch ein Trainergespann. Natürlich hofft Rödler, dass die Hassia in der Gruppenliga den Klassenerhalt schafft. Bis zum Sommer werde er sich allerdings voll auf seine aktuelle Aufgabe bei Viktoria Klein-Zimmern konzentrieren. Bei der Viktoria will man in aller Ruhe einen Nachfolger für Rödler suchen.  „Wir wollen ohne Hektik eine Person finden, die zu uns passt und das, was Mark Schierenberg und Timo Rödler aufgebaut haben, fortsetzen kann“, so der Klein-Zimmerner Vorsitzende Erhard Höptner. Auch ein Spielertrainer sei denkbar.