In der Gruppenliga Darmstadt geht Germania Ober-Roden bestens gerüstet in das Topspiel am kommenden Sonntag bei Rot-Weiss Walldorf. Das 6:3 am vergangenen Sonntag gegen den SV Nauheim war der sechste Sieg in Folge. Auch der SV Münster gewann.

Tabelle & Statistik Gruppenliga

Germania Ober-Roden - SV Nauheim 6:3 (2:1).
In der kampfbetonten Partie hielten die Gäste im ersten Durchgang gut dagegen. Gefährlich wurden sie jedoch nur bei Standards. Spielerisch hatten die Rödermärker mehr zu bieten. Vor allem im zweiten Durchgang nutzten sie die Unterzahl des Gegners zum letztlich klaren Sieg. Bei den Hausherren überragte David Stemann, der dreimal traf. Kapitän und Torjäger Marco Christophori steuerte zwei Treffer bei und stockte seine Bilanz auf jetzt 24 Saisontore auf. Christophori meinte: "Das war ein gutes Spiel und die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Jetzt freuen wir uns auf das Duell gegen Walldorf." In das Spiel beim Spitzenreiter können die Rödermärker mit großem Selbstvertrauen gehen. Die letzten sechs Spiele hat die Mannschaft von Trainer Adi Akinwale gewonnen. Die letzte Niederlage datiert vom 13. November (3:5 gegen den SV Münster). Walldorf schwächelte dagegen zuletzt. In den vergangenen drei Spielen holte Walldorf lediglich einen Punkt, am Sonntag gab es ein 1:1 in Riedrode. Die von Max Martin, der in der vergangenen Saison noch Viktoria Urberach zur Verbandsliga-Meisterschaft führte, trainierten Walldörfer sind mit 48 Punkten nach 24 Spielen Erster. Dahinter folgen die SG Unter-Absteinach (45 Punkte/23 Spiele) und die Germania (43/21). Wegen der drei weniger ausgetragenen Spiele gegenüber Walldorf hat die Germania alle Chancen auf die Meisterschaft. Das Hinspiel gewann Ober-Roden gegen Walldorf mit 4:1.
Germania Ober-Roden: Kahl - Friess, Stuckert, Lehnert, Nessen - Mensinger (46. Ermert), Stemann, Marweg, Karadag (61. Firat) - Christophori, Hakimi (85. Jäger).
Tore: 1:0 Christophori (15./FE), 1:1 Hofem (18.), 2:1 Stemann (33.), 3:1 Marweg (61.), 3:2 Unger (72.), 4:2 Christophori(75.), 4:3 Kapucu (80.), 5:3, 6:3 Stemann (82., 83.) - Gelb-Rot: Duvnjak (57./SV)

VFL Birkenau - SV Münster 1:4 (1:2).
Münsters Elf stellte sich angesichts von zehn Ausfällen nahezu selbst auf. Was die Mannschaft in Birkenau zeigte, nötigte Sprecher Joachim Boucher folgendes Fazit ab: "Das war eine Bombenleistung angesichts unserer Besetzung, der Sieg absolut verdient." Nach anfänglichen Schwierigkeiten übernahmen die Gäste die Spielkontrolle. Heraus kam ein Chancenplus, doch es blieb lange spannend. Erst zwei verwandelte Foulelfmeter von Daniel Lampevski in der Schlussphase sorgten für klare Verhältnisse. Bei Münster musste auch noch Spielausschusschef Marcel Hausmann mit ran, um den Sieg zu sichern. Der "Dreier" erfreute SVM-Trainer Kurosh Heidari, denn er bedeutet zehn Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze.
SV Münster: Zeljko -  Turic, Gueney, Tugay Barak, Naim - Ott, Mert Barak, Braun, Yakut (63. Schrom), Laukhardt - Lampevski (90.+2 Hausmann).
Tore: 1:0 Gärtner (7.), 1:1 Lampevski (22.), 1:2 Naim (40.), 1:3, 1:4 Lampevski (84./FE, 86./FE) - Gelb-Rot: Heckmann (84./VFL)

Bildergalerie Germania Ober-Roden - SF Heppenheim (12.3.)