Im letzten Viertelfinalspiel des Kreispokals treffen am Mittwoch die beiden klassenhöchsten Mannschaften des Dieburger Fußballkreises aufeinander. Verbandsligist Viktoria Urberach empfängt um 18.30 Uhr Ligakonkurrent TS Ober-Roden.
Punktspiel erst wenige Wochen her

Erst am 8. März hatten sich beide Mannschaften in der Liga gegenübergestanden, damals gab es ein 1:1. Während die TS im Jahr 2015 noch kein Punktspiel verloren hat, punktete die Viktoria lediglich im Derby, die restlichen fünf Spiele gingen verloren. Die TS geht als Tabellendritter der Verbandsliga favorisiert in die Partie beim Vorletzten. Unter anderem die Erfahrungen vom 1:1 vor wenigen Wochen machen TS-Trainer Zivojin Juskic aber vorsichtig: „In einem Pokal-Derby spielt die Tabelle keine Rolle. Meiner Meinung nach haben wir die Viktoria im Punktspiel etwas unterschätzt. Wir müssen mit vollem Enagagement in das Spiel gehen. Wenn das stimmt, glaube ich, dass wir mehr spielerische Qualität haben und uns durchsetzen werden.“ Juskic hofft, mit seiner Mannschaft nach 2013 zum zweiten Mal den Kreispokal zu gewinnen. Kristijan Bejic fällt nach einem Meniskuseinriss noch länger aus, der Einsatz von Benedikt Strauss, der sich am Sonntag beim 5:2-Sieg gegen Kickers Offenbach II bei einem Pressschlag am Fußgelenk verletzt hat, ist fraglich.

Viktoria will geistig-mentale Wende schaffen

Viktoria-Trainer Max Martin hofft, dass der schwer zu bespielbare Platz ein Vorteil für seine Mannschaft sein könnte. "Die Mannschaft könnte einen positiven Effekt im Pokal auch für die Verbandsliga nutzen. Sollten wir vor allem die geistig-mentale Wende im Kopf schaffen, ist für die Liga noch alles drin", sagte Martin in einem Vorbereicht auf der Viktoria-Webseite.