| Thomas Epp hat nach Urberacher Auftaktniederlage Redebedarf |
| Sonntag, 7. August 2011 | |||
Bilder: Galerie Kickers Offenbach II - Viktoria Urberach Experiment mit dei Spitzen misslingt „Anfangs war schon die Nervosität zu spüren. Aber nach dem anfänglichen Abtasten haben wir gut gespielt und uns viele Torchancen herausgearbeitet. Zur Pause mussten wir schon mit zwei Toren führen. Es ist bemerkenswert, dass die junge Mannschaft auch nach der Pause die Ordnung gehalten hat. Wir haben völlig verdient gewonnen“, war Stiebig mit dem Auftakt zufrieden. Urberachs Thomas Epp sah das ähnlich: „Die Niederlage war hochverdient.“ Der Viktoria-Trainer strich gleich einmal den freien Sonntag: „Wir werden uns treffen. Wir werden nicht trainieren, aber wir haben einiges zu besprechen. Ich bin maßlos enttäuscht.“ Das Experiment mit drei Spitzen ging völlig in die Hose. Von Patrick Barnes war wenig zu sehen. Stanko Pavlovic und Domenico Di Rosa traten kaum in Erscheinung. Auch das Mittelfeld tauchte völlig unter. Kacarevic bewahrt Viktoria zunächst vor Rückstand In den ersten 20 Minuten hatten die Urberacher noch optische Vorteile, außer einem Kopfball von Mario Rhein (5., knapp vorbei) sprang dabei aber nichts heraus. Dagegen hätte Offenbachs einzige Spitze Mostafa El Aadmi - ist erst in der Sommerpause aus Urberach zu den Kickers gewechselt - die Partie bereits im ersten Durchgang im Alleingang entscheiden können. Doch im Abschluss scheiterte er jeweils nach Kontern an Urberachs Torwart Lazar Kacarevic (21., 28., 42.). Daniel Sachs (31., 37.) ließ zwei weitere gute Möglichkeiten für die Offenbacher aus. „Wir können uns bei Lazar bedanken, dass wir nicht höher verloren haben“, sagte Epp. OFC-Joker stechen Nach dem Wechsel verlief die Partie ausgeglichener, ehe Findik nach einem Konter mit einem Flachschuss ins kurze Eck das überfällige 1:0 für die Kickers erzielte. Urberach entblößte die Abwehr, dem OFC boten sich weitere Konterchancen. Doch erst nach einem Fehlpass von Nils Wolf erzielte Kurylenko den 2:0-Endstand. Einen guten Eindruck hinterließ neben Torhüter Daniel Endres sowie Dennis Wilhelm im zentralen Mittelfeld auch Baris Odabas auf der rechten Außenbahn. „Das könnte eine Alternative für oben sein“, befand Kickers-Sportkoordinator Ramon Berndroth. „Das war der erste Schritt in die richtige Richtung“, lobte Günter Stiebig. Statistik Kickers II: Endres - Hörst, Saletnik, Maier, Cholewa - Sternheimer, Wilhelm - Odabas, Ljubic (87. Razai), Sachs (63. Kurylenko) - El Aadmi (63. Findik) Viktoria Urberach: Kacarevic - Bertholdt, Rhein, Wolf, Gross - Betz - Selmanaj, Seo (60. M. Dillmann) - Barnes, Pavlovic (58. Gavric), Di Rosa (73. T. Dillmann) Tore: 1:0 Findik (70.), 2:0 Kurylenko (85.) - Schiedsrichter: Witzel (Wiesbaden) - Zuschauer: 100 Video: Höhepunkte Viktoria Urberach - TS Ober-Roden (Rödermark-Turnier) Mark Dillmann rettet Viktoria im Pokal Am Mittwoch kam die Viktoria in der ersten Runde des Dieburger Kreispokal nur mit viel Mühe weiter. A-Ligist SG Ueberau führte nach acht Minuten mit 3:0, letztlich setzte sich Urberach aber noch mit 4:3 (2:3) durch. Da die die Urberacher 48 Stunden später ihr Hessenliga-Auftaktspiel beim OFC bestritten, setzte Viktoria-Trainer Thomas Epp überwiegend Ergänzungsspieler ein. Video: Das macht der Derby-Gegner vom kommenden Mittwoch - TGM SV Jügesheim bei der Rodgauer Stadtmeisterschaft Ueberau führt nach 8 Minuten mit 3:0 „Die Ueberauer haben in den ersten acht Minuten dreimal auf das Tor geschossen, die waren alle drin“, schildete Viktoria-Vorstandsmitglied Dietmar Erck die kuriose Anfangsphase. Marcel Allmann (1., 8). und Chahid Boughardain (7.) brachten die Ueberauer in Führung. Danach wurde Urberach aber stärker, Mark Dillmann (12., 28., 79.) hatte maßgeblichen Anteil am Sieg. Den 3:3-Ausgleich erzielte Janis Gadanac (57.). „Letztlich hätten wir noch mit drei, vier Toren höher gewinnen können“, so Dietmar Erck. Kurz vor Schluss flogen zwei Ueberauer Spieler noch mit gelb-rot vom Platz. |
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