Tabellenführer der Kreisoberliga ist nach drei Spieltagen mit der Maximalausbeute von neun Punkten der SV Groß-Bieberau. Die KSG Rai-Breitenbach spielte nach einem 0:4-Rückstand bei Germania Ober-Roden II noch 4:4. 
Tabelle & Statistik KOL

SV Groß-Bieberau - TSG Steinbach 3:1 (1:0). Groß-Bieberau hatte in der ersten Hälfte die besseren Chancen und führte zur Pause 1:0. Auch in der zweiten Hälfte kam Groß-Bieberau besser aus der Kabine. Elefterios Kotsaridis traf doppelt für den Tabellenführer.
Tore: 1:0 Kotsaridis (26.), 2:0 Weicker (56.), 3:0 Kotsaridis (85.), 3:1 Uysal (90., +1)

Germania Ober-Roden II - KSG Rai-Breitenbach 4:4 (4:1).
„Das war schon sehr ärgerlich“, meinte Germania-Trainer Johannes Peters nach dem Spiel. Das Fazit war durchaus verständlich, schließlich verspielte die Germania eine 4:0-Führung. „Wir haben eine unfassbar gute erste Hälfte gespielt“, berichtete Peters. Die Germania führte nach 40 Minuten mit 4:0. Doch das 4:1 von Rai-Breitenbach kurz vor der Pause war tatsächlich der Startschuss für eine Aufholdjagd der Odenwälder. „Nach der Pause haben wir irgendwie nicht mehr in unser Spiel zurück gefunden. Rai-Breitenbach hat nach dem 4:2 die zweite Luft bekommen und im Endeffekt noch verdient den Ausgleich erzielt. So gut wir in der ersten Hälfte waren, so schlecht waren wir in der zweiten“, so Johannes Peters.
Germania Ober-Roden II: Gotta, Singh, Stolze, Korndörfer, Geyer, Fenkl, Gruber, Spieß (75. Talha Keles), Cerveny, Beutin (82. Reichert), Sahinyan (70. Shafiq)
Tore: 1:0 Sahinyan (16.), 2:0 Fenkl (22.), 3:0 Beutin (31.), 4:0 Korndörfer (40.), 4:1 Bertholdt (44.), 4:2 Reppe (49.), 4:3 Geist (63.), 4:4 Schwandt (75.) - Schiedsrichter: Sauerwald

KSG Georgenhausen - Viktoria Klein-Zimmern 2:2 (1:1). Nach einem Eckball von Marvin Bernhard brachte Jan Müller die Klein-Zimmerner nach 20 Minuten in Führung. Kim Nowak erzielte nach gut einer Stunde aus kurzer Distanz das 1:2. Georgenhausen glich allerdings zweimal die Viktoria-Führung aus. „Das war ärgerlich für uns. Wir hatten mehr Spielanteile und ein Chancenverhältnis von 8:3. Wir hatten die besseren Chancen, sind nur fahrlässig damit umgegangen“, berichtete Klein-Zimmerns Vorsitzender Erhard Höptner.  Unter anderem traf Marvin Bernhard in der ersten Hälfte den Außenpfosten. Klein-Zimmern hat am Donnerstag um 19.30 Uhr den TSV Seckmauern zu Gast. Die Klein-Zimmerner sind bei einem Sieg und zwei Unentschieden noch ungeschalgen. „Unser Start war in Ordnung, um von einem guten Saisonstart sprechen zu können, müssen wir gegen Seckmauern gewinnen“, sagt Klein-Zimmerns Trainer Timo Rödler. Ein Sieg und zwei Niederlagen weist derzeit das Konto der Odenwälder auf. Da bei der Kerb in Groß-Zimmern einige Spieler von Klein-Zimmern als Kerbborschen aktiv sind, wurde das Klein-Zimmerner Spiel vorverlegt. 
Viktoria Klein-Zimmern: Fabian Müller, Hahn, Fornoff, Jan Müller, Rosenauer, Wiedekind, Ollesch, Nowak (70. Herberg), Böttler, Stroh, Bernhard
Tore: 0:1 Jan Müller (20.), 1:1 Adedokun (35.), 1:2 Nowak (62.), 2:2 Bairi (67.) - Schiedsrichter: Hirschberg

Viktoria Schaafheim - Germania Babenhausen 0:0. Babenhausens Alexander Haberkorn traf in der 67. Minute mit einem Freistoß aus 18 Metern die Latte, ansonsten waren Torraumszenen Mangelware. Schaafheims Sportlicher Leiter Florian Schmidt konnte sich an keine weitere gute Möglichkeit erinnern, Babenhausens Spielausschussvorsitzender Toni Coppolecchia ging es genauso. „Das war ein hart umkämpftes Spiel ohne große Torraumszenen. Beide Mannschaften haben hinten gut gestanden“, sagte Florian Schmidt. Toni Coppolecchia meinte. „Wir hatten  mehr Spielanteile, aber eben keine zwingenden Chancen, daher geht das Unentschieden in Ordnung.“ Bereits am Mittwoch ist die Viktoria um 19 Uhr beim SV Lützel-Wiebelsbach zu Gast, der ebenfalls erst einen Punkt auf dem Konto hat, aber auch erst zwei Spiele bestritt.
Viktoria Schaafheim: Meyer, Erbacher, Fey, Kreher, Hartl (46. Pascal Böhm), Boz, Kurz, Lackner (89. Patrick Böhm), Öcal (72. Marvin Kurz), Manuel Krapp, Cakici
Germania Babenhausen: Klug, Bayrak, Corso (46. Goekce), Manger, Bejaoui, Dönmez, Romeo, Cimen, Haberkorn, da Silva (88. Kuduz), Kolchak (73. Altunbas)
Schiedsrichter: Öksüz (Darmstadt)

TSV Lengfeld - SV lützel-Wiebelsbach 3:1 (1:0). Eine durchwachsene Leistung reichte Lengfeld zum Sieg.
Tore: 1:0 Messerschmitt (14.), 2:0 Schreiber (68.), 3:0 Aydemir (81.), 3:1 Daum (90.)

KSV Reichelsheim - TSV Langstadt 3:1 (1:0). Aufsteiger Langstadt verlor sein zweites Spiel hintereinander. Schon vor dem Spiel deutete sich an, dass das nicht der Tag der Langstädter werden würde. Torhüter Dominik Häfner verdrehte sich beim Aufwärmen den Fuß und wurde durch Clemens Schmidgall ersetzt.  Bereits in der ersten Minute gingen die Reichelsheimer dann auch noch in Führung. „Da haben wir gepennt“, ärgerte sich Langstadts Sportlicher Leiter Christian Segeth. Nach der Pause legte Reichelsheim das 2:0 nach. Durch einen verwandelten Foulelfmeter von David Schmidt kam nach gut einer Stunde bei Langstadt wieder Hoffnung auf, kurz vor Schluss traf Reicheslheim aber zum 3:1-Endstand. „Wir hatten zwar mehr Spielanteile, die Reichelsheimer aber die klareren Chancen“, meinte Christian Segeth.
TSV Langstadt: Schmidgall, Hippe, Tat, Johann, Sternheimer, Schornstein, Inan, Schmidt, Taupitz (46. Schierenberg), Santur, Alan  
Tore: 1:0 Aktürk (1.), 2:0 Naim (52.), 2:1 Schmidt (64., FE), 3:1 Aktürk (88.) - Schiedsrichter: Langhammer

TSV Seckmauern - TV Fränkisch-Crumbach 4:2 (2:2). Benjamin Wüst traf doppelt für Seckmauern. Fränkisch-Crumbach machte bis zur Pause im Odenwald-Derby einen 0:2-Rückstand wett, letztlich setzte sich aber doch Seckmauern durch.
Tore: 1:0 Wüst (7.), Raitz (23.), 2:1 de Luca (39.), 2:2 Haase (43.), 3:2 Hener (66.), 4:2 Wüst (78.)

FV Mümling-Grumbach - SG Klingen 5:1 (3:1). Mümling-Grumbach ging bereits in der vierten Minute in Führung und feierte einen klaren Sieg. Christopher Hörr erzielte drei Tore, Patrick Kepper traf doppelt. Klingen gelang zwischendurch lediglich der 1:1-Ausgleich.
Tore: 1:0 Kepper (4.), 1:1 Müller (23., FE), 2:1 Kepper (25.), 3:1 Hörr (31.), 4:1 Hörr (52.), 5:1 Hörr (65.)