Viktoria Schaafheim und Germania Babenhausen hatten sich in der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald einen Platz im oberen Tabellendrittel zum Ziel gesetzt. Beide Mannschaften starteten jedoch jeweils mit zwei Niederlagen in die Saison. Nach dem direkten Aufeinandertreffen am Sonntag in Schaafheim ist mindestens eines der beiden Teams weiter sieglos.
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Moretti noch gesperrt

Sowohl in Mümling-Grumbach als auch gegen Lengfeld hatte Babenhausen mit 2:3 das Nachsehen. „Wir waren vom Ballbesitz und vom Spielerischen her überlegen und hatten auch mehr Chancen, mit der Verwertung hat es allerdings nicht so geklappt. Außerdem haben wir viele individuelle Fehler gemacht“, sagt Babenhausens Spielertrainer Mario Moretti. Das gelte es am Sonntag im Derby abzustellen. Moretti selbst ist am Sonntag letztmals gesperrt, er sitzt noch eine Rote Karte vom letzten Spieltag der vergangenen Saison ab. In der Vorbereitung hatten Babenhausen und Schaafheim beim Turnier in Langstadt bereits gegeneinander gespielt. Damals setzte sich Babenhausen mit 4:2 durch, die Partie wurde teilweise hitzig geführt. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es am Wochenende ruhiger zugehen wird“, erwartet Mario Moretti ein kampfbetontes Derby.

Verunsicherung macht sich breit

Ähnlich sieht es Schaafheims Trainer Tobias Krapp: „Beide Mannschaften haben null Punkte, da wird das Spiel definitiv auf kämpferischer Ebene ausgetragen.“ Kampf und Leidenschaft seien am Sonntag gefragt, meint Krapp.  Nach fünf Spieltagen wollen die Schaafheimer eine erste Zwischenbilanz ziehen. „Wir wir in den nächten drei Spielen nicht ordentlich punkten, dann kann man schon von einem Fehlstart sprechen“, sagt Tobias Krapp. Sein Team habe gute Einzelspieler, es sei bislang aber noch nicht gelungen eine gute Mannschaftsleistung auf den Platz zu bringen. Nach Rückständen habe sich schnell Verunsicherung breit gemacht.