Mit einem knappen Sieg bei der TSG Messel wahrte Gruppenligist 1. FC Germania Ober-Roden seine Chancen auf Platz zwei. Ligakonkurrent SV Münster kam mit 0:5 beim TV Lampertheim unter die Räder. Trainer Kurosh Heidari war enttäuscht über die Leistung seiner Mannschaft.
TV Lampertheim - SV Münster 5:0 (2:0). Münster konnte im Verlauf des Spiels nie an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Schon zur Pause war die siebte Saisonpleite kaum mehr zu verhindern. Dafür sorgten die die Lampertheimer Angreifer Rene Salzmann und Pascal Simon. Bei den Gäste fehlte Leidenschaft und Einstellung, Chancen wurden nur halbherzig heraus gespielt und vergeben. "So wie wir heute aufgetreten sind, kann man keine Punkte holen" , monierte SV-Sprecher Joachim Boucher. „Das war eine ganz schwache Leistung, wir haben dem Gegner das Toreschießen einfach gemacht“, war Münsters Trainer Kurosh Heidari auch am Montag noch verärgert über die Leistung seiner Mannschaft. Einstellung, Einsatz und Wille hätten gefehlt. „Ich erwarte am Mittwoch eine Reaktion der Mannschaft“, sagte Heidari. Dann hat der Münster um 19 Uhr Hessenliga-Schlusslicht Viktoria Urberach zum Viertelfinalspiel des Kreispokals zu Gast. Bei seinem ehemaligen Verein Urberach ist Hedari noch oft bei Heimspielen zu Gast. „Die haben in den vergangenen Spielen gute Leistungen gezeigt“, sagt Heidari. In der Wintervorbereitung gewann Münster ein Testspiel mit 3:1 gegen Urberach.
SV Münster: Zeljko - Seib, Gueney, Naim (46. Turic), Deumlich - Tugay Barak (74. Yakut), Lampevski, Mert Barak,Braun, Grimm - Biskic (54. Turkowicz)
Tore: 1:0 Salzmann (11.), 2:0 Simon (29.), 3:0 Salzmann (66.), 4:0 Simon (83., FE), 5:0 Simon (86.)

TSG Messel - Germania Ober-Roden 2:3 (2:1).
Germania-Torjäger Marco Christophori erzielte mit dem ersten Angriff der Gäste die 1:0-Führung. Der Treffer schockte die Hausherren, die aber mit Doppelschlag von Owusu und Florian Karach kurz vor der Pause die Partie wendeten.In der 37. MInute traf Nicolei Ermert nur die Latte. Nach der Pause trumpfte der Torjäger der Rödermärker aber doppelt auf und wurde so zum Matchwinner der Germania, die weite Strecken der Partie dominierte. In der 75. Minute vereitelte Maurice Gotta, der nach Handbruch für Moritz Knecht das Tor hütete, noch den möglichen Ausgleich gegen den frei auf ihn zu steuernden TSG-Angreifer Wolf." Messels Keeper Jan Wissent hat vor der Pause dreimal glänzend pariert, da hätten wir klarer führen können, wenn nicht müssen", meinte Germania-Teammanager Daniel Hoffstadt.
Germania Ober-Roden: Gotta - Friess, Lehnert, Stuckert, Nessen - Wick (46. Hakimi), Marweg, Ermert, Yilmaz, Firat (58. Stemann) - Christophori (82. Karadag).
Tore: 0:1 Christophori (1.), 1:1 Owusu (32.), 2:1 Florian Karach (41.), 2:2, 2:3 Christophori (53., 67.)

Bildergalerie Germania Ober-Roden - SF Heppenheim (12.3.)